Fachgebiet Stadtsoziologie
Prof. Dr. Annette Spellerberg

 

Förderung: Landesamt für Finanzen Rheinland Pfalz

                  Verband Wohneigentum Rheinland-Pfalz E.V.

Projektbeschreibung:

Siedlungen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg vorwiegend gebaut um gesunde Wohnverhältnisse für sozial Schwache an Stadtrandlage zu bauen. Siedlungen kennzeichnen sich durch eine teilweise selbstversorgende Lebensführung wie Gartenbewirtschaftung und Kleintierhaltung sowie gegenseitige Hilfe der Siedlungsbewohner.

Ziel des Projektes ist es, den Wandel der Siedlergemeinschaften, die ihren Höhepunkt in den 50er und 60er Jahren erlebten, zu erfassen und auf ihn reagieren zu können. Hierzu werden fünf Siedlungen in Rheinland- Pfalz ausgewählt.

Forschungsrelevante Fragen sind: Was bedeutet die Alterung der Bevölkerung für die Siedlungen? Was macht Nachbarschaft in den Siedlungen aus? Gestalten die Siedlerinnen und Siedler ihre Freizeit gemeinsam und was passiert bei Bewohnerwechsel? Welche Besonderheiten im Unterschied zu sonstigen Vorortsiedlungen lassen sich identifizieren?

Es werden schriftliche Befragungen zu den Themenfeldern Wohnen, Wohnzufriedenheit, Nachbarschaft und gemeinschaftliche Aktivitäten mit Bewohnern der Siedlungen durchgeführt. Um eine Idee von den Vorstellungen der Siedlungsbewohner bezüglich ihrer Wünsche für die Siedlung zu bekommen, wird durch die Zukunftswerkstatt mit dem Thema „Wie soll unsere Siedlung in 20 Jahren aussehen?“ Raum für Ideen und Kritik gegeben. Zudem gibt es Expertengespräche mit der Kommunalverwaltung, um Herausforderungen des Siedlerwandels aus Sicht der Kommunen beleuchten zu können.

 

Mehr Informationen hier Wohneigentum für Generationen

                                   Abschluss Bericht SiedlerProjekt